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Fatbike Tour Prag Silvester 2015/16

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GOOD MORNING FICHTELMOUNTAINS 2017

Good-Morning-Tour im Fichtelgebirge

Irgendwann, während einer Feierabendrunde, kam unser Tobi auf die Idee eine Sonnenaufgangstour zu starten (Untergänge hat man ja genug), wozu einige auch nichtsahnend zustimmten. Nach wenigen Überlegungen standen die Tour und der Tag fest – der Karfreitag sollte es sein…entlang des Höhenweges sollte es sein…mit vielen Trails sollte es sein….der Sonnenaufgang am Oko sollte es sein…..na dann auf!

Also vereinbarten wir den Treffpunkt am Ochsenkopf, morgens (oder noch in der Nacht?!) um 4:30Uhr am Parkplatz, mit dabei: Lampe, warme Kleidung und Frühstück.

Mit den Lampen und noch ziemlich müde hoch gestrampelt konnten wir dann einen schönen Sonnenaufgang bewundern - der allerdings aufgrund der Kälte und des beißenden Windes viiiiiel zu langsam ablief. Die Punkte Frühstück (wenn auch der Kaffee auf sich warten ließ) und Sonnenaufgang auf dem Arsenturm waren somit also abgehakt auf der imaginären Liste, noch ein paar Bilder machen am Ochsenkopf und ein wenig auftauen dann sollte es weiter gehen über den M-Weg Richtung Fichtelsee.

An besagtem angekommen ging es nach Fichtelberg um von dort zum nächsten See, dem Nageler See, zu gelangen. Über viele Trails und kleinere Berge kamen wir dort an. Schnell wurde aus der Good-Morning-Tour unsere „Aua-Tour“ – nicht weil jemand sich verletzte, nein, vielmehr weil noch viel Strecke und einige Höhenmeter vor uns lagen. Es ging also weiter zum Grenzpunkt der ehemaligen Grenze zu Preußen mit Blick auf das nächste Ziel – der Kösseine (mit angedachter Pause und endlich richtigem Aufwärmen). Angekommen im Kösseinehaus, 939m ü. NN, stärkten wir uns für die nächsten anstehenden Herausforderungen. Getreu dem Motto „Auf und nieder immer wieder“ verlief die Strecke von nun an über den Höhenweg: runter von der Kösseine, rauf zur Hohen Matze und weiter zum Prinzenfelsen und der Girglhöhle. Da ja das Biken scheinbar nicht anstrengend genug war, musste auch jeder Aussichtspunkt und jede Höhle genau erkundet werden - natürlich auch um jeden in der Gruppe die Schönheiten des Fichtelgebirges nahe zu bringen. Nächster Gipfel mit Gipfelbucheintrag – die Platte, 885m ü. NN. Mehr und mehr hörte man das liebliche „Auaaa“ oder „wer kam auf diese blöde Idee?! – der Tobi natürlich“ der Mitfahrer, worin aber immer Spaß mitklang und keinesfalls ernst gemeinte Beschwerden. 

Weiter im Programm – Richtung Schneeberg zum Seehaus – immer noch über den Höhenweg.

Eigentlich sollte die Tour nach dem Seehaus noch zum Schneeberg führen, dies wurde allerdings aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und auftretenden Schlafmangel sowie Zwangsstopp dank Tobi´s runter gebremsten Bremsbelägen, abgekürzt. Somit zurück zum Ochsenkopf über verblockte und spaßige Trails und noch ein bisschen Qual für die Waden an den letzten Anstiegen bis hin zum Parkplatz. Am Ende des Tages (und fast schon zum Sonnenuntergang) waren wir zufrieden, erschöpft und müde aber glücklich über die spaßige, Trail-lastige aber auch anstrengende Tour und genossen zum Abschluss noch ein gutes Abendessen im Bullheadhouse.

Fazit am Ende: Runtergebremste Bremsbeläge, Schulterschmerzen vom schweren Rucksack, schwere Beine, ein breites Grinsen von Ohr zu Ohr, tolle Bilder und Erinnerungen sowie die Erkenntnis:

Das machen wir auf jeden Fall mal wieder….aber vielleicht lieber im Sommer wenn es zum Sonnenaufgang etwas wärmer als unter null ist :-)


www.mtboberpfalz.de - Stand 07/2017

Wer später bremst, ist länger schnell!

Text: Jana Herold

Bild: Jana Herold; Tobias Köstler, Andreas Käs, Matthias Lenk 

GPS Daten

Gesamtlänge 50 km
Höhenmeter 1.300 hm
Fahrzeit 6 - 7,5 Std.
Kondition 5
Technik 5
Natur 5
Panorama 6
Schnitzelindex 5
Schwierigkeit S2

GPX-Daten leider nicht komplett wegen leeren Akku. Wir besser so schnell es geht nach!