Keine Angst, 10 Tipps für mehr Mut

Man fühlt sich auf einmal total unwohl, zweifelt am eigenen Können, denkt nach, was alles passieren kann … wenn der Kopf die Herrschaft über den restlichen Körper übernimmt. Damit wird jede Fahrt ins Gelände, der Singletrail knapp am Abgrund oder die gefährliche Abfahrt zur Gefahr.

Trotzdem trainieren viele Hobbybiker zwar Kondition und Kraft, aber die wenigsten arbeiten gezielt an ihrem Mut, ihrer mentalen Stärke um in Grenzsituationen kühlen Kopf zu bewahren. Der Faktor Feinmotorig ist ein weiterer Baustein für eine sturzfreie Fahrt, für eine Runde Linie, Lockerheit und der damit verbundenen fahrtechnische „Selbstverständlichkeit“.

1.      Angst akzeptieren

Dumme gelaufen, denn die will man ja loswerden. Angst ist aber auch ein wichtigstes Warnsignal. Deshalb werden wir die Angst nie los, sondern man muss sich bewusst machen, in welchen Situationen man sie empfindet und gezielt in diesen Momenten an den eigenen Fertigkeiten arbeiten.

2.      Step by Step – kleine Schritte

Es bringt nichts, gleich mit dem Unmöglichen anzufangen. Angst entsteht nicht nur bei objektiver Gefährdung, sondern auch in Situationen, die das Unterbewusstsein noch nicht kennt und daher nicht einordnen kann. Theorie und Praktisch sind zwei unterschiedliche Bausteine, theoretisch muss man in kleinen Dosen in praktisch Erfahrung sammeln. Laut Trainingslehre wird immer vom Leichten zum Schwierigen trainiert, der Schwierigkeitsgrad langsam Step by Step gesteigert. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

3.      Balancegefühl

Dein Sicherheitsgefühl für die fahrtechnische Fertigkeit wird ganz wesentlich von einer regelmäßigen Balanceschulung geprägt. Der zeitliche Aufwand dafür ist klein und üben kann man das überall, zum Beispiel mit Stehversuchen in unterschiedlichen Situationen

4.      Fun

Step by step an größere Schwierigkeitsgrade heranwagen. Neurotransmittersituation im Gehirn, die das Lernen wesentlich erleichtert, ist dann gegeben, wenn man Spaß und Erfolgserlebnisse empfindet. Scheitern bringt dich nicht weiter, außer, dass der Mut noch weiter sinkt. Spaß haben bedeutet, stets mit einer Portion Humor als sich mit zu viel Ernst selbst auszubremsen.

5.      Positive Körpersprache

Dein Selbstvertrauen durch eine aktive Körperhaltung unterstützen. Achte darauf, nicht zu verkrampfen und den Kopf einzuziehen, wenn du dich in einer haarigen Situation fest gefahren hast. Steh locker in den Pedalen, halte den Kopf hoch und versuche, in Fahrtrichtung weit voraus zu schauen und nicht aufs Vorderrad! Atme gleichmäßig und Ruhig.

6.      Erfolg wiederholen

Mit großem Herzklopfen eine schwierige Passage zum ersten Mal gemeistert, dann ruh dich nicht auf deinen Lorbeeren aus, sondern nimm sie gleich noch ein paar Mal unter die Stollen. Wiederholung macht den Meister, aber dabei nicht Leichtsinnig werden. Ein einmaliges Erfolgserlebnis besagt noch nichts darüber aus, wie dein Kopf in neuen Stresssituationen reagiert.

7.      Nicht lange überlegen

In einer schwierigen Situation fest zu stecken ohne Plan B, der sollte zunächst zwar kurz innehalten und sich bewusst auf eine ruhige Atmung konzentrieren. Aber dann nicht ewig hin- und herüberlegen, ob und wie man diese Situation überhaupt anpacken sollte, denn das vergrößert nur die Angst. Zum richtigen Zeitpunkt die eigene persönliche Notbremse ziehen und es an einem anderen Tag erneuert versuchen.

8.      Gestärkt und ausgeruht

Angst hat auch mit Erschöpfung zu tun. Genügend Essen, Trinken und Pausen machen hilft daher. Es gibt auch Situationen, da reicht der alltägliche Stress der Umwelt oder eine aufkommende Erkältung. Da wäre es konterproduktiv, mit Gewalt weiterzumachen.

9.      Stress mit dem Partner

Ein Mann-Frau Gespanne sind in schwierigen Gelände oft nicht die Optimal Lösung. Frauen trauen sich meistens in Gesellschaft von Männern vielfach weniger zu. Sind sie unter sich, läuft es gleich viel besser und lockerer ab. Testosteron freies Biken, oder anderes formuliert, Only-Ladys Bikekurse erfreuen sich immer größere Beliebtheit.

10.  Training im Bikepark

Dein Selbstvertrauen und Mut trainierst du am besten im Bikepark. Kontrolliert üben am besten mit einem ausgebildeten Bikeguide, der dir genau zeigt, wie man unterschiedliche Situationen auch mit dem Kopf am besten meistert. Glaub aber nicht, dass es mit dem Besuch eines Kurses alleine getan ist. Der schwerste Teil steht noch vor dir, üben, üben und noch mal üben erfordert möglichst viel Geduld aber auch Zeit. Mut kann man nicht kaufen, aber trainieren. Übung macht den Profi aus dir.

www.mtboberpfalz.de

Wer später bremst, ist länger schnell!

 

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